Neurotransmitter

Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, welche für die Informationsübertragung zwischen Nervenzellen im Gehirn und dem gesamten Körper zuständig sind. Sie beeinflussen Muskeln, Blutgefäße und die Hormonbildung, aber auch unseren mentalen Zustand, die Schmerzverarbeitung und unseren Schlaf. Stimmung, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Motivation und Lernen sind vom Zusammenspiel der Neurotransmitter abhängig. Neurotransmitter werden auch oft als Neurohormone bezeichnet.



GABA PDF Drucken E-Mail
Dämpfender Gegenspieler in Stress-Situationen  
Die Stress-Reaktionen des Körpers basieren auf einem Zusammenspiel von anregenden und dämpfend wirkenden Hormonen und Neurotransmittern. Der wichtigste neuronale Botenstoff (Neurotransmitter) im Zentralen Nervensystem (ZNS) mit dämpfender Wirkung ist Gamma-Aminobuttersäure, kurz GABA genannt. Die Entwicklung und Funktion des menschlichen Gehirns hängt wesentlich von der Verfügbarkeit von GABA ab. Zahlreiche Gesundheitsstörungen wie das prämenstruelle Syndrom (PMS), Epilepsie und Schizophrenie stehen in einem engen Zusammenhang mit einem Mangel an dem Neurotransmitter GABA. Deshalb beinhalten verschiedene Untersuchungsmethoden, die von NeuroLab empfohlen werden unter anderem die Messung der GABA-Konzentration im so genannten zweiten Morgenurin. GABA ist auch als Wirkstoff zur Unterstützung einer körpereigenen Anregung der Ausschüttung von Wachstumshormonen erhältlich.
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Glutamat PDF Drucken E-Mail
Glutamat ist der dominate excitatorische Neurotransmitter. Im höheren Konzentrationen wirkt Glutamat neurotoxisch.

Glutamat ist der bedeutendste excitatorische Neurotransmitter, der im ZNS quantitativ am stärksten vertreten ist. Damit ist Glutamat (Glu) auch der wichtigste unmittelbare Gegenspieler von GABA. Glu hat besondere Bedeutung für motorische Funktionen (Muskerlarbeit, Sinne, Koordination) und beeinflusst die Sekretion hypophysärer Hormone (HGH, ACTH). Glutamat wirkt vorwiegend über zwei Kategorien von Rezeptoren: die ionotropen NMDA-Rezeptoren (N-Methyl-D-Aspartat) oder die Ca++ abhängigen AMPA-Rezeptoren. Etwa 70% der excitatorichen Aktivitäten im ZNS finden unter Beteiligung von Glutamat statt. Unverzichtbar ist Glutamat bei der Vermittlung von Sinneswahrnehmungen, bei der Ausführung von Bewegungen und für höhere Gehirnfunktionen wie Lernen und Gedächtnis. Auch die Appetitregulation ist Glutamat-Einflüssen unterworfen, es wirkt appetitsteigernd und supprimiert das Sättigungsempfinden.
Glutamt wird in der Tierzucht auch als Mastmittel für schnellen Körpergewichtsaufbau eingesetzt.
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Glutamin PDF Drucken E-Mail
Energielieferant nicht nur für Sportler
Glutamin ist die häufigste Aminosäure (Proteinbaustein) im Körper und als wichtigste Stickstoff- und Energiequelle für die Zellteilung, das Immunsystem, aber auch bei körperlicher Belastung von großer Bedeutung. Deshalb wird Glutamin vielfach als Nahrungsergänzung für Sportler und Bodybuilder angeboten. Doch nicht nur Spitzensportler können unter einem Glutaminmangel leiden. Auch bei Patienten nach einer Operation, bei verschiedenen Darmerkrankungen oder bei chronischen Entzündungen kann ein solcher Glutamin-Mangelzustand beobachtet werden. In solchen Fällen kann es notwendig werden, dem Körper, der an sich Glutamin selbst herstellen kann, zusätzlich diese Aminosäure zuzuführen. Vor einer Behandlung mit Aminosäuren oder Aminosäure-Vorstufen ist unter anderem das Testprofil Aminosäuren von NeuroLab wichtig, um die Therapie individuell für den Patienten planen zu können.
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Histamin PDF Drucken E-Mail
Histamin bei Stress, Allergien, Juckreiz und Nahrungsmittelunverträglichkeit
Ob bei allergischen Reaktionen, bei dem Juckreiz nach einem Insektenstich, bei der Unverträglichkeit von Rotwein oder akuter Stressbelastung, Histamin spielt als Gewebshormon und neuronaler Botenstoff (Neurotransmitter) eine große Rolle. Die umfangreichen Wirkungen von Histamin sind besonders deutlich bei empfindlichen Personen zu beobachten, die bereits bei geringeren Konzentrationen in Lebensmitteln sofort massive Reaktionen zeigen. NeuroLab untersucht die Histamin-Werte bei Allergien, Unverträglichkeiten aber auch im Zusammenhang mit anderen Botenstoffen, die durch Histamin beeinflusst werden.
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PEA PDF Drucken E-Mail
PEA wirkt als Neuromodulator antidepressiv und motivationsfördernd
PEA (beta-Phenylethylamin), ein sog. endogenes Neuramin, wird im Rahmen der Neurotransmittersynthese (Katecholamine) aus Phenylalanin durch Phenylalanin-Decarboxylase (Kofaktor Vitamin B6) gebildet und rasch zu Phenylacetylsäure (PCA) und zu Tyramin metabolisiert. Die Amphetamine sind chemische Verwandte von PEA, die langsamer metabolisiert werden und daher nachhaltig anregend wirken. Hierzu gehören u.a. Ephedrin, Methylephedrin, Methamphetamin, Mescalin, MDMA. Andererseites ist PEA ein natürlich vorkommendes Alkaloid, das neben Theobromin einer der Hauptwirkstoffe der Schokolade mit anregender Wirkung ist.

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Serotonin PDF Drucken E-Mail

Dämpfender Neurotransmitter mit Wohlfühl-Effekt
Während Noradrenalin und Dopamin eine anregende, stimulierende Wirkung auf den Organismus besitzen, ist Serotonin einer ihrer wesentlichen Gegenspieler mit dämpfenden Eigenschaften. Seinen Namen verdankt Serotonin seiner Existenz in den Blutplättchen und im Blut-Serum sowie seiner Wirkung auf den Tonus der Blutgefäße, also auf den Blutdruck. Serotoninmangel spielt unter anderem eine bedeutende Rolle bei Migräne, Depressionen, Schlafproblemen und Essstörungen. Auch die so genannten Winterdepressionen stehen in engem Zusammenhang mit der verminderten Konzentration an dem neuronalen Botenstoff (Neurotransmitter) Serotonin. Zur Diagnose und Behandlung verschiedener mit Neurostress in Verbindung stehender Gesundheitsstörungen wie chronischem Stress, Burn-Out, Empfindungsstörungen oder unspezifischen Bindegewebsstörungen bietet NeuroLab verschiedene Untersuchungen an, welche unter anderem die Konzentration von Serotonin im so genannten zweiten Morgenurin messen.

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Taurin PDF Drucken E-Mail

Taurin – Nicht nur in Energy Drinks zu finden
Taurin hat seinen Namen von dem lateinischen Wort für Stier, da es zuerst aus Stiergalle isoliert wurde. Manche Produktwerbung stellt eine Verbindung zwischen den Kräften eines Stieres und der Zugabe von Taurin zu Energy Drinks her. Taurin kann jedoch von fast allen Säugetieren selbst erzeugt werden, auch erwachsene Menschen können Taurin selbst bilden. Säuglinge hingegen erhalten Taurin durch die Muttermilch. Im Pflanzenreich konnte Taurin bisher nur aus der Kaktusfeige isoliert werden. Auch wenn die positive Wirkung von Taurin in Modegetränken fraglich ist, kann die große Bedeutung von Taurin im menschlichen Organismus nicht bestritten werden. Da Taurin-Mangel bei verschiedenen Erkrankungen festzustellen ist, gehört auch die Messung der Taurin-Konzentration im Urin in die Untersuchungspalette von NeuroLab.

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