| Dopamin |
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Steuert Motorik, Wachheit und Konzentration Die Auswirkungen eines Dopaminmangels lassen sich in Extremform an den bekannten Symptomen der Parkinson´schen Krankheit ersehen. Je nach Fortschreiten der Erkrankung ist der Gang des Patienten mühsam, die Schritte klein und gehemmt. Der Gesichtsausdruck erscheint zunehmend maskenhaft. Es kommt zu Zittern an den Gliedmassen, manchmal auch zu Kopfwackeln. Speichelfluss und Schweiß können plötzlich vermehrt und scheinbar grundlos auftreten. Die Verdauung ist gehemmt. Bewegungen erscheinen ungeschickt, die Gedächtnisleistung lässt nach. Bei dieser schwerwiegenden Erkrankung liegt eine massive Verarmung an Dopamin und Empfangsstellen für Dopamin (Rezeptoren) in verschiedenen Hirnregionen (Substantia nigra, Corpus striatum) vor, die eine wichtige Rolle für die Bewegung und Koordination vor allem der Arme und Beine haben. Auch Depressionen, ungewöhnliche Tagesmüdigkeit sowie eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen können aufgrund dieser massiven Veränderung der Neurotransmitterbalance beobachtet werden. Eine große Anzahl an Personen leidet an weniger stark ausgeprägten Formen des Dopaminmangels, die sich ebenfalls durch Bewegungsstörungen, Motivationslosigkeit oder Tagesmüdigkeit äußern können. Häufig wird bei solchen weniger deutlich auftretenden Symptomen kein Zusammenhang mit einem Dopamin-Mangel vermutet. Hier setzen moderne Testverfahren wie NEUROSTRESS CHECK von NeuroLab an, um eine mögliche Verbindung zwischen Bewegungsstörungen, Tagesmüdigkeit, Antriebsstörungen, Motivationsverlust, kognitiven Einbußen, Depressionen und psychovegetativen Störungen mit einem Mangel an Dopamin nachweisen zu können. Die Symptome eines Dopamin-Mangels können auch vorliegen, wenn die Bildung des Dopamins aus den Aminosäuren Tyrosin beziehungsweise Phenylalanin im Nebennierenmark und im Zentralen Nervensystem ungestört stattfindet. So können in diesem Fall die Empfangstellen (Rezeptoren), an die das Dopamin im Normalfall anbinden kann, in zu geringer Anzahl verfügbar sein. Auch eine Blockade der Dopaminbildung, ein Mangel an den Ausgangsstoffen oder ein dauerhaft zu hoher Verbrauch können die Ursachen für Dopamin-Mangel sein. Eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B6, B12 und C ist bei der Bildung von Dopamin ebenfalls von großer Bedeutung. Mit fortschreitendem Alter kann ein Nachlassen der Dopaminbildung beobachtet werden. Im zunehmenden Maße können Dopamin-Mangelsymptome aber auch bei jüngeren Menschen festgestellt werden, die durch steigende psychische Belastungen und verschiedene Umwelteinflüsse zu einem verfrühten Nachlassen der Dopamin-Bildung neigen. Aber auch eine dauerhaft zu hohe Konzentration der Noradrenalin-Vorstufe Dopamin bei gleichzeitigem Serotoninmangel hat umfangreiche negative Auswirkungen auf den Organismus. So führt dieser Zustand zu einer zentralen Erschöpfung (Fatigue) bis hin zu einer Schädigung von Nervenzellen. NeuroLab bietet hierfür verschiedene Test wie das NEUROSTRESS PROFIL oder den NEUROSTRESS CHECK an, welche neben der Dopamin-Konzentration auch den Serotonin-Spiegel bestimmen. Die Neurostress-Tests sehen unter anderem eine Untersuchung der Neurotransmitter-Konzentrationen im zweiten Morgenurin vor. Da Dopamin auch eine wichtige Rolle bei der Appetitregulation zukommt, wird auch bei dem Profil ADIPOSITAS plus unter anderem eine Messung des Dopamin-Spiegels vorgenommen. In diesem Test geht es um die Bestimmung der Neurohormon- und Neurotransmitter- Verhältnisse, die eine wesentliche Bedeutung bei Störungen im Essverhalten wie Heißhungerattacken und gesundheitsgefährdendem Übergewicht haben. Aus den Konzentrationen der einzelnen Neuro-Hormone und Neurotransmitter wie Noradrenalin, Adrenalin, Dopamin und Serotonin, vor allem aber aus den Verhältnissen der anregenden und dämpfend wirkenden Substanzen lassen sich weitere Schritte für individuelle Therapie-Maßnahmen durch ableiten. Eine direkte therapeutische Anwendung von Dopamin kommt nur bei ärztlich überwachten Schockbehandlungen, bei Nierenversagen oder extrem niedrigen Blutdruck zum Tragen. Bei Parkinson-Patienten wird kein Dopamin verabreicht, da dieser Neurotransmitter die so genannte Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann und somit nicht von außen in das Zentrale Nervensystem gelangen kann. Vielmehr wird diesen Patienten unter anderem die Dopamin-Vorstufe L-DOPA genutzt, die in die entsprechenden Hirnregionen vordringen kann. |
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