| Neurostress |
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Neurostress-was ist das eigentlich? Stress wurde bereits um 1930 durch Hans Seyle als Begriff für die Reaktion des Individuums auf den bereits damals zunehmenden Leistungsdruck geprägt. Seitdem hat sich Stress zum populären Sammelbegriff für alle Folgen von Belastung, Hektik und Überforderung entwickelt. Nach aktuellen Erhebungen der WHO sieht sich fast die Hälfte der Bevölkerung westlicher Länder als überlastet, als „gestresst“ an. Belastungen jeglicher Art sind „Stressoren“, die im Übermaß tiefgreifende Gesundheitsstörungen hervorrufen können. Man denkt dabei an psychische oder berufliche Belastungen, tatsächlich setzen jedoch alle Arten von Stress im Organismus ein nahezu identisches Anpassungsprogramm in Gang. Stressoren sind:
In Verbindung mit Krankheiten wie Entzündungen oder Infektionen oder genetischer Veranlagung kann die Wirkung von Stressoren verstärkt werden. All diese Stressoren aktivieren ein körpereigenes Stressbewältigungsprogramm, bestehend aus hormonellen Komponenten (Stresshormonachse, CRH-ACTH-Cortisol) und Komponenten des zentralen und autonomen Nervensystems (Serotonin, Noradrenalin, Dopamin, Adrenalin, GABA, Glutamat). Der Mensch ist für die Bewältigung akuter Belastungen optimal ausgestattet. Anhaltender Stress bzw. das längere Zusammenwirken unterschiedlicher Stressoren führen jedoch bei vielen Menschen im Laufe der Zeit zu folgenden wachsenden gesundheitlichen Störungen:
Individuell disponierende Faktoren, genetische Besonderheiten, sind mitbestimmend für die Auswirkungen der chronischen Stressbelastungen. Bei Frauen häufen sich speziell auch Zyklusbeschwerden, prämenstruelle Beschwerden oder Menopausebeschwerden, bei Kindern werden immer häufiger Aufmerksamkeitsstörungen festgestellt (ADS/ADHS). In den neunziger Jahren, als man die medizinischen Erkenntnisse der Leib-Seele-Verbindung im medizinischen Fachgebiet der Psychoneuroendokrinoimmunologie (PNEI) integrierte, entstand auch der Begriff des Neurostress, der in der Praxis das Zusammenwirken psychischer, neurologischer, endokriner/hormoneller und auch immunologischer Phänomene der Stressreaktion beschreibt. Die begriffliche Nähe des Neurostress zum „Oxidativen Stress“ ist nicht ohne Grundlage, denn energie-abhängige Prozesse auf zellulärer Ebene im ZNS, die zu entzündlichen Belastungen und vermehrtem Auftreten oxidativer Metaboliten führen, sind beim NeuroStress des zentralen und autonomen Nervensystems ursächlich beteiligt. Es gibt nicht wenige Experten, die dem NeuroStress (PNEI) für das 21. Jahrhundert eine ähnlich große Bedeutung für das Gesundheitswesen beimessen wie der Entschlüsselung des Erbguts und der Entwicklung der Gentechnik im 20sten Jahrhundert. Die Mitglieder des „NeuroLab“-Teams haben sich von Beginn an der Erforschung, Diagnostik und Behandlung des NeuroStress und seiner gesundheitlichen Komplikationen verschrieben. Als erste Gruppe in Deutschland waren wir in der Lage, die neurochemischen, hormonellen und immunologischen Phänomene des Neurostress in der Praxis zu messen und daraus höchst innovative, gezielte Behandlungsstrategien zu entwickeln, die auf natürlichen, körpereigenen Botenstoffen (Neurotransmitter) und orthomolekularen Wirkstoffen basieren. Unsere entwickelte Behandlung von Neurostress Erkrankungen basiert auf der Gabe von ergänzend bilanzierten Diäten, welche Aminosäuren und Vitamine enthalten. Alle Inhaltsstoffe sind Naturstoffe. |
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