| InflaSan |
|
|
|
|
Bei degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoarthritis, Arthrose) InflaSan ist eine besonders wirksame Zusammenstellung von Mineralien und Naturstoffen mit nachgewiesener entzündungshemmender Wirkung, die im Unterschied zu den üblichen nichtsteroidalen Pharmaka (NSAID's) nahezu nebenwirkungsfrei sind und durch die spezielle Kombination sehr gute Wirksamkeit erreichen. Als Oxidationsprodukt von Dimethylsulfoxid (DMSO) ist MSM (Methylsulfomethan) Bestandteil eines globalen Schwefel-Zyklus. MSM ist als Schwefellieferant sehr gut bioverfügbar. Schwefel ist ein essentieller Baustein von Enzymen und Immunglobulinen und wird besonders zur Bildung von Proteinen benötigt, die in Haaren, Muskeln, Bindegewebe, Gelenken und in der Haut vorkommen. Als Katalysator für die Produktion der Gallensäuren besitzt Schwefel Bedeutung für die Fett-Verdauung. MSM ist eine natürlich vorkommende Schwefelverbindung und wird vorzugsweise in Pflanzen sowie in der Milch gefunden. Der menschliche Körper speichert Schwefel vorzugsweise in Form der Aminosäuren Methionin, Cystein und Cystin. MSM wirkt entzündungshemmend und ermöglicht dem Körper, zerstörte Zellen und Gewebsstrukturen wiederherzustellen. Dadurch wirkt MSM auch schmerzlindernd bei entzündlichen Prozessen in Gelenken, Sehnen, Schleimbeuteln und bei Bandscheibenproblemen. Zudem hilft MSM gegen Steifheit und Schmerzen bei überbeanspruchten Bändern, Muskeln und Gelenken. Wie DMSO und Glukosamin-Sulfat erhöht MSM den Sulfat-Spiegel im Plasma. Es fördert speziell die Synthese von (S)-Adenosyl-Methionin (SAMe), Glutathion (GSH), Taurin und Cystein, was ein reiches Feld für medizinische Indikationen eröffnet. MSM wird auch als Antiallergikum eingesetzt. Boswellia aus dem Herz des Weihrauchbaumes ist seit Jahrhunderten als Heilmittel bekannt. Es wirkt sehr gut antientzündlich durch Hemmung des Enzyms 5-Lipoxygenase, das die für Blutgefäße und Bindegewebe schädlichen proentzündlichen Leukotriene produziert. Die aus dem Weihrauchbaum extrahierten Boswelliasäuren hemmen außerdem offensichtlich die Bildung des Enzyms Elastase aus Leukozyten, das in die Destruktion von bindegewebigen Strukturen involviert ist. Beide Wirkungen zusammen ergänzen sich zu einem außerordentlich schonenden und effektiven Präparat für entzündete Gelenke, Bindegewebe, Blutgefäße und Leber. Teufelskralle ist ein Gemisch von Gykosiden aus den sekundären Speicherwurzeln der in Südafrika beheimateten Pflanze Harpagophytum procumbens. Diese Verbindungen wirken entzündungshemmend und leicht schmerzlindernd. Aufgrund des bitteren Geschmacks der Glykoside werden Extrakte aus der Teufelskrallenwurzel auch bei Verdauungsbeschwerden zur Förderung der Magensäure- und Gallenproduktion verwendet. Curcumin ist die aktive Substanz der Gelbwurzel (Curcuma longa), die stark antioxidative und antientzündliche Wirkung hat. Seine antientzündliche Wirkung beruht vor allem auf der Hemmung der Aktivierung nukleärer Transferfaktoren vom Typ NF-kB durch Fremdstoffe, Oxidantien, Immunfaktoren, etc. Es verbessert die Detoxifikation in der Leber und - was die mit Abstand wichtigste Wirkung sein dürfte - es ist stark chemopräventiv und krebshemmend. Curcumin wirkt wachstumsregulierend, antimutagen, fördert die Entgiftung gentoxischer Substanzen und steigert die Krebsschutzwirkung von Vitamin D. Die antientzündliche, krebspräventive und -hemmende Wirkung von Curcumin beruht vor allem auf der spezifischen Blockade des stark proentzündlichen, krebsfördernden Enzyms Cyclooxygenase 2. Seine Schutzfunktion gegen Arteriosklerose ist auch durch eine mäßig antikoagulative Wirkung begründet. Curcumin hemmt in vitro HIV. In einer Studie bei Patienten mit rheumatoider Arthritis konnte eine Reduktion der Entzündungsaktivität, der Schmerzen und der Steifheit nachgewiesen werden und es konnte gezeigt werden, dass Curcumin teilweise den Standardmedikamenten (NSAID = nichtsteroidale Antirheumatika) überlegen ist. Bromelain, ein Hauptwirkstoff aus Ananas, trägt allgemein zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Komplikationen und zur Entzündungshemmung bei. Bromelain gehört zu den proteolytischen (eiweißspaltenden) Enzymen. Es ist beim Abbau von Fibrin aktiv, hemmt die Aggregation von Blutplättchen und in Kombination mit anderen proteolytischen Enzymen kann es schädlich wirkende Immunkomplexe bei Entzündungsprozessen abbauen, Schmerzen lindern und die Wundheilung fördern. Bei Gicht wirkt Bromelain leicht ödem- und schmerzhemmend. Schließlich kann Bromelain die Verdauung von Eiweiß unterstützen und die Aufnahme sekundärer Pflanzenstoffe wie Curcumin aus dem Darm verbessern. OPCs (oligomere Proanthocyanine) aus den Kernen der Weintraube sind besonders effektive Antioxidantien. OPCs schützen nachweislich LDL sehr wirksam vor Oxidation. Sie sind bis zu 100fach stärker antioxidativ wirksam als Vitamin C, E oder beta-Carotin. Sie wirken synergistisch mit den Vitaminen und regenerieren insbesondere oxidiertes Vitamin E. OPCs wirken vorwiegend katalytisch. Sie verbessern die periphere Durchblutung, fördern die Gewebeelastizität und sind bei chronisch venöser Insuffizienz wirksam. OPCs hemmen die chemischen Mediatoren einer Entzündung ähnlich den NSAID´s durch Hemmung der Lipooxygenase und Cyclooxygenase. Zudem senken sie allergische Reaktivität durch Hemmung der Mastzellen, der Basophilen-Degranulation und der Histaminbildung über die Histidindecarboxylase. Selen ist ein essentielles Mineral mit antioxidativer Aktivität, vor allem als Komponente der Glutathionperoxidase. Es ist wichtig für die Synthese der Schilddrüsenhormone und ein sehr wertvoller und vielfach geprüfter Faktor in der Krebsprävention. Es wirkt antientzündlich, senkt die Konzentration von Entzündungsmediatoren, reduziert Hydroperoxide, die als Teil der Arachidonsäure-Kaskade gebildet werden, und verbessert die Phagozytose. Selen wird über die Nahrung zugeführt. Da jedoch Ackerboden in Deutschland zu wenig Selen enthält ist Selenmangel sehr verbreitet - im Süden stärker noch als im Norden. Indikationen: InflaSan Mangan 4,6 mg 60 Kps/Dose |




