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PEA wirkt als Neuromodulator antidepressiv und motivationsfördernd
PEA ist vorwiegend indirekt als Neurotransmitter aktiv, indem es durch Aktivierung der Dopamin-, Noradrenalin- und Serotonintransportsysteme die Verfügbarkeit der Neurotransmitter erhöht. Es fungiert außerdem als partieller Dopaminantagonist am Dopaminrezeptor. PEA wirkt antidepressiv, aktivitätssteigernd und Aufmerksamkeits-fokussierend.PEA (beta-Phenylethylamin), ein sog. endogenes Neuramin, wird im Rahmen der Neurotransmittersynthese (Katecholamine) aus Phenylalanin durch Phenylalanin-Decarboxylase (Kofaktor Vitamin B6) gebildet und rasch zu Phenylacetylsäure (PCA) und zu Tyramin metabolisiert. Die Amphetamine sind chemische Verwandte von PEA, die langsamer metabolisiert werden und daher nachhaltig anregend wirken. Hierzu gehören u.a. Ephedrin, Methylephedrin, Methamphetamin, Mescalin, MDMA. Andererseites ist PEA ein natürlich vorkommendes Alkaloid, das neben Theobromin einer der Hauptwirkstoffe der Schokolade mit anregender Wirkung ist. Bei Depressionen, Psychosen, chronischer Müdigkeit (CFS) und bei ADS/ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) ist PEA stark erniedrigt, bei Stress, Migräne und Schizophrenie erhöht. Die Behandlung mit Methylphenidat (Ritalin) bei ADHS kann PEA normalisieren. Behandlung mit PEA bzw. Phenylalanin verbessert die Wirkung von Antidepressiva, PEA allein ist ein gutes, bei 60% der Depressionen wirksames Antidepressivum. Sport steigert die PEA-Synthese und gilt als der motivationsfördernde Effekt körperlicher Aktivität. |
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